Alpen-Milchlattich
Cicerbita alpina L. Wallr.
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Torta |
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Turt |
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Pohjansinivalvatti |
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Alpine Blue-sow-thistle |
Der Alpen-Milchlattich, Cicerbita alpina, ist ein Pflanzenart aus der Familie der Asteraceae, Korbblütler.
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Name
Der Artname alpina bezieht sich auf Arten im alpinen Umgebungen.
Der Alpen-Milchlattich wurde von Bergbauern als Futterpflanze für das Vieh genutzt, weil sie angeblich die Milchleistung der Kühe steigert. Volkstümliche Namen im deutschen Sprachraum wie Milchkraut, Milchdistel, Schmettenwurz (Schmetten = Rahm) beziehen sich darauf. Der Alpen-Milchlattich wird auch Blauer Berglattich genannt.
Wissenschaftliche Synonyme: Lactuca alpina (L.) A. Gray, Mulgedium alpinum (L.) Less.
Schwedische Synonyme: fjälltolta, tolta, älgkål [1]
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Beschreibung
Der Alpen-Milchlattich ist ein typisches Fjällgewächs. Die mehrjährige Pflanze wird bis über 1,5 m, zuweilen über 2 m hoch.
Der grüne nach oben hin rotbraune Stängel ist an seinem oberen Teil stark drüsig behaart.
Die großen charakteristischen, beinahe dreieckigen und spießförmigen Blätter am unteren Stängel werden oft handgroß und sind dunkelgrün, unterseits blaugrün und nicht behaart. Sie haben 3 Paar Seitenzipfeln und sind gewöhnlich fiederspaltig. Die Blätter im oberen Teil der Pflanze sind genau wie der Stängel behaart.
Die dunkel blauvioletten Blüten stehen endständig in einem länglich-ovalen Blütenstand. Die Hüllblätter sind blaurötlich-dunkel und haben Drüsenhaare. Die etwa 2,5 cm breiten Blütenköpfe haben bis zu 20 zungenförmige Blüten mit markanten 5-zähnigen Spitzen.
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Vorkommen
Die Hauptverbreitungsgebiete der stattlichen, mannshohen Staude liegen, wie der Name schon vermuten lässt, in den Alpen sowie in den skandinavischen Gebirgsregionen. Er wächst in großen Populationen in fruchtbaren Bachniederungen, an feuchten Felsen und Bergabhängen mit nährstoffreichen, kalk- und silikathaltigen Böden. Der Alpen-Milchlattich mag Halbschatten.
Vorkommen in Mitteleuropa außerhalb der Alpen sind echte Eiszeitrelikte.
Die Blütezeit geht von Juli bis August.
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Sonstiges
Die lappländischen Ureinwohner, die Samen, essen die bitter schmeckenden, geschälten Stängel roh oder in (Rentier-)Milch gekocht als Gemüse. Das bittere Gemüse ist stoffwechselanregend und harntreibend.[2]
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Textverweise
[1] Den virtuella floran - Naturhistoriska riksmuseet
[2] Wikipedia, die freie Enzyklopädie
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Links
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