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Arktische Naturlandschaft am Eismeer

Varanger


Varanger ist der nordöstlichste Teil von Skandinavien, und mit 70 Grad Nord, Norwegens nördlichstes Bundesland nahe der russischen und unweit der finnischen Grenze. Das Gebiet liegt auf einer 3300 Quadratkilometer großen Halbinsel am Eismeer.

 

 

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Varanger-Tipp Nr. 1

Nordöstlich von Vadsø, 20 km hinter Ekkerroy, finden Sie etwa 100 m links der Straße ein kleines Café in einem grün angestrichenen Holzhaus (Hinweisschild an der Straße). Neben Kaffee und Tee und einem kleinen Snack versorgt Sie der weitgereiste und naturkennende Wirt mit nützlichen Informationen über die bekannten und weniger bekannten Schönheiten der Halbinsel. Dort bekommen Sie auch Tipps zu Übernachtungen auf der Varanger-Halbinsel.

Wir wohnten 2005 in einer kleinen Hütte etwa 500 m von dem Café entfernt unterhalb eines Gehöftes. Die Hütte hatte keine Elektrizität (Licht gab es in seiner natürlichsten Form) und fließend Wasser kam aus der Leitung vorm Haus. Dennoch war die Hütte mehr als ausreichend komfortabel, zudem recht günstig mit 300 NOK/Tag und vor allem mit einem wärmenden Ofen ausgestattet, den wir auch im nordischen Hochsommer nicht nur zum Kochen und für die Duscheimer regelmäßig anheizten.
Empfehlenswert! Die Telefonnummer der freundlichen Vermieterin erhalten Sie ebenfalls im Café.

 

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Varanger in Bildern

 

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Varanger-Tipp Nr. 2

Beeindruckend ist die Route nach Hamningberg. Die schmale, aber gut ausgebaute Straße führt durch karges, ursprüngliches, unwirtliches und gleichzeitig faszinierendes Land bis zu dem (außer im Sommer) verlassenen Fischerdorf Hamningberg. Es soll hier auch eine der besten Walplätze geben. Wir jedenfalls sahen leider keine, labten uns dafür aber an leckeren Waffeln in dem weithin bekannten Sommercafé in Hamningberg. Dort bekommen Sie auch kleine Souvenirs aus dieser gleichsam unwirtlichen wie grandiosen Gegend.

 

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Varanger-Tipp Nr. 3

Unvergesslich wird der Ausflug auf die Vogelinsel Hornøya bleiben. Die Überfahrt von Vardö dauert etwa 10 Minuten. Auf Hornøya gilt es einige Vorkehrungen für den Aufenthalt auf der Vorgelinsel zu treffen.
Tun Sie dies direkt nach der Ankunft, glauben Sie nicht damit noch warten zu können:

 

  • Ziehen Sie sofort ihre Regenjacke an und setzen Sie die Kapuze auf (sofern nicht abwaschbare Glatze vorhanden); Regenhosen sind auch praktisch
  • Statt Kapuze haben sich auch Hüte bewährt, auch zum Sonnenschutz
  • Feuchte Tücher brauchen Sie auf jeden Fall, mindestens aber feste Papiertaschentücher
  • Schützen Sie Ihre Kamera und ihre Objektive
  • Ziehen Sie den Regenschutz über ihren Rucksack.

 


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Tipps zum Fotografieren auf Hornoya

  • Zu allererst: Achten Sie auf den Schutz Ihres Equipments vor dem aggressiven Vogelkot. Sonnenblende aufsetzen!
  • Packen Sie genügend Filme oder Speicherkarten ein
  • Fotografieren Sie digital, ist ein Massenspeicher hilfreich um die Datenmengen abzulegen
  • Benutzen Sie Ihr Stativ, auch wenn es meist sehr windig auf der Insel ist
  • Schon ein gutes Makroobjektiv (100 mm und größer) reicht, um mit Geduld an die wenig scheuen Papageientaucher heran zu kommen. Ansonsten gelten wie gehabt schnelle Tele ab 200 mm und je größer, je teurer als die beste Wahl.
  • Bleiben Sie auf den Wegen und stören Sie die Vögel nicht. Sie werden auch von den Wegen unvergeßliche Aufnahmen machen. Möwen wissen sich im Übrigen mit ihren Schnäbeln und den Krallen zu wehren!

 


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Übrigens

Das ehedem fischreiche Eismeer rund um die Varangerinsel ist heute leergefischt und der Fischfang spielt in diesem Teil Norwegens keine Rolle mehr. Wie uns Bewohner aus Vadsø erklärten, sind heute nur noch russische Trawler auf der Jagd nach den letzten Beständen in diesem Teil des Eismeers unterwegs.

Mehr zum illegalen Fischfang hier: www.illegal-fishing.info


 

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