Teuravuoma-Kivijärvenvuoma

Auf dem Telatie durch das weite Moor

Blitzlicht


Galerie

Das Moorgebiet Teuravuoma-Kivijärvenvuoma

Um Mittsommer 2010 und im Herbst 2013 besuchten wir eines von Finnlands größten Moorgebieten, das Teuravuoma-Kivijärvenvuoma myrskyddsomráde. Weite, offene Niedermoore und mit Kiefern und Fichten bewachsene Trockenstellen prägen das große, vogelreiche Moorgebiet. [1] Eine 5.788 ha große Fläche des Moorgebietes ist als Schutzgebiet im Rahmen des europäischen Natura-2000-Netzwerkes ausgewiesen. 

 

Das Moorgebiet liegt nördlich des Polarkreises, cirka 50 km östlich des schwedischen Grenzortes Pajala zwischen den Ortschaften Kurtakko und Venejärvi, im finnischen Teil des Tornedalen. Hauptort der Region um das Moorgebiet ist Kolari.

 

Das Teuravuoma-Kivijärvenvuoma Moorgebiet besteht aus den drei Aapamooren Kivijärvenvuoma, Taipaleenvuoma und Teuravuoma. 

Aapamoore, auch als Strangmoore bezeichnet, sind Hangmoore mit flachem Gefälle und eine Form der Regenmoore. Im großen Teuravuoma-Kivijärvenvuoma-Moorgebiet wurden - und werden noch immer - umfangreiche Habitat-Restaurierungsarbeiten durchgeführt, um die Gegend wieder in einen weitgehend natürlichen Zustand zu versetzen. [2] 

  • Kivijärvenvuoma ist überwiegend ein sumpfiger Moorwald, mit kleinen kiefernbewachsenen Inseln im nährstoffarmen und mäßig eutrophen Moor
  • Taipaleenvuoma ist ein hauptsächlich nährstoffarmes Moor
  • Teuravuoma ist ein offenes, nährstoffreiches Niedermoorgebiet. Mitten im Teuravuoma liegt der kleine See Pikku Kivijärvi

Vogelbeobachtung

Teuravuoma-Kivijärvenvuoma ist ein Paradies für Ornithologen. Aufgrund seiner vielfältigen und nahrungsreichen Lebensräume bietet das Teuravuoma-Kivijärvenvuoma vielen Arten Platz zur Aufzucht ihres Nachwuchses. Auch sind hier wichtige Rastplätze für Zugvögel. Fast 100 Vogelarten sind in der Region zu finden, von denen einige bedroht sind. [3]


Es gibt zwei Vogelbeobachtungstürme entlang des Weges. Ein Turm (Luontotorni) befindet sich mitten in der offenen Moorlandschaft am südlichen Ende des Sees Teurajärvi. Ein anderer, etwas im Wald gelegener Turm, in der Nähe des Dorfes Kurtakko. Auf Grund seiner offenen Lage bietet der Turm am Teurajärvi die größeren Chancen Bergfink (Fringilla montifringilla), Schafstelze (Motacilla flava), Sumpfläufer (Limicola falcinellus) und Co. vor die Linse zu bekommen und die Rufe der Kraniche zu hören. 

Von Dorf zu Dorf auf dem Telatie

Durch das Moorgebiet Teuravuoma-Kivijärvenvuoma führt der „Telatie“, ein mit Holzbohlen und sechs Windschutzhütten erschlossener Wanderweg. Der etwa 11 km lange historische Weg zwischen den in früheren Zeiten abgelegenen Siedlungen Kurtakko und Venejärvi durch das Moor (und Waldgebiet) wurde 1878 angelegt, um den Post- und Warenverkehr zu gewährleisten.

 

Heute gibt es drei Ausgangs- und Endpunkte des Ende der 90er Jahre restaurierten und 2003 fertig gestellten Wanderweges „Telatie“: Kurtakko, Venejärvi und Teurajärvi. 

 

Der gesamte Weg führt über eine Strecke von etwas mehr als 17 km und man kann ihn in mehreren, kürzeren Abschnitten wandern. Alle Routen kreuzen an der Särkilehto-Hütte, die von Kurtakko 5 km, von Teurajärvi 8 km und von Venejärvi 4 km entfernt ist.

 

Der wohl abwechslungsreichste Abschnitt entlang von Seen, durch weites Moor und kleine Wälder führt von Teurajärvi bis zur Särkilehto-Hütte. 

 

Am gärdsgård entlang

 

Wir parken an der kleinen Siedlung bei Teurajärvi. Es ist jetzt 16:00 Uhr. Neugierig erwarten wir die nächsten 13 km durch das Moorgebiet Teuravuoma-Kivijärvenvuoma bis nach Kurtakko. Ein Blick auf die Karte zeigt uns, dass wir unsere Wanderung in drei größere Etappen gliedern können: 

  • der erste Abschnitt ist 4,5 km lang und endet an der Windschutzhütte Saarijarvensaajo
  • nach 8,5 km werden wir dann die Rasthütte Särkiletho erreicht haben
  • dort gabelt sich der Telati nach Süden in Richtung Venejärvi (12 km entfernt von Teurajärvi und etwa 11 km von Kurtakko) und nach Norden bis Kurtakko, unserem Zielpunkt, der nach 14 km erreicht sein wird.

Auf den ersten Metern des Telatie gehen wir vorbei an einem in traditioneller Bauweise angefertigten skandinavischen Holzzaun. In Schweden werden diese schönen Zäune aus dünnen, schräggestellten Fichtenstämmen „gärdsgård“ genannt und sind landesweit zu beobachten. Fünf Minuten nach dem Verlassen des Parkplatzes lassen wir die hohe Eingangspforte des Telatie hinter uns. Unsere mit Spannung erwartete Wanderung durch das große Moorgebiet beginnt. 

 

Wir folgen dem Bohlenweg entlang einer noch nie gesehenen Fülle an Fieberklee in sumpfiger Erde bis zu dem großen Teurajärvi-Vogelbeobachtungsturm etwas abseits des Hauptpfades.

 

Jenseits des Sees und der weiten, unzugänglichen Moore sehen wir die Berghänge des Ylläs. Sie geben ein prächtiges Bild im Meer des blühenden Moores ab. Erst bei einer späteren Wanderung auf den Berg Ylläs sehen wir die Schneisen der Pisten und Lifte auf dem Berg nahe des Nationalparks Yllästunturi. Selbst einen solch unbeschreiblichen Blödsinn - andere nennen es Marketing - wie eine Saunagondel hat man sich hier einfallen lassen.[4] 

 

Blühendes Moor

 

Schon auf den ersten Metern zeigt sich die Pracht der frühjahrsblühenden Moorvegetation. Der Sumpfporst steht in voller Blüte und seine weißen Blütenstände leuchten am Übergang vom Wald zum Moor. Das Weiß seiner Blüten und das dunkle Grün seiner nadelähnlichen ledrigen Blätter konstrastriert mit den Rosa- und Röttönen der Rosmarinheide und der in Blüte stehenden Arktischen Brombeere.

 

Je feuchter die Erde wird, desto größer werden die Flecken des Fieberklees. Junge Pflanzen des Fieberklees mit ihren dunkelroten Knospen konkurrieren mit den grazil befranzten, blütenweißen Sternen der älteren. Kleine, kahle, den Gerippe abgestorbener Bäume ähnelnde Exemplare zeigen den Werdegang eines Fieberkleedaseis auf wenigen Quadratmetern im moosbedeckten Moor.

 

Am Beginn ihrer Blütezeit stehen die verschiedenen Wollgräser. Bald werden sie mit ihren weißen und beigen Wuschelköpfchen den jetzt noch dominierenden Fieberklee in Masse und Leuchtkraft ablösen und das Moor als weißen Wollteppich scheinen lassen. Bereits abgeblüht sind die Moltebeeren mit ihren dunkel-sattgrünen Blättern. Noch nicht mit Blüten besetzt, die rotschimmernden Stängel des Sumpfläusekrauts und am feuchten Rand des Moores das Sumpfblutauge mit seinen charakteristischen, gesägten Blättern. Zahlreich und überall an Rand des Moores zeigt der hübsche Siebenstern mal sechs, mal sieben, selten acht Blütenblätter.

 

20 Minuten nach dem Start und noch immer nahe am Ufer des Sees Teurajärvi sitzt auf einer Kiefer weniger als 20 m vom Bohlenweg entfernt, aufgeregt pfeifend ein Sumpfläufer (Limicola falcinellus). 

 

Am Sperrwerk des Teurajärvisee

 

Etwa 1,5 Stunden und 2,3 km nach unserem Start in Teurajärvi stehen wir an einem kleinen Sperrwerk, wo ein kleiner Bach in den Teurajärvisee fließt. Bis nach Saarijarvensaajo unserem ersten Etappenziel sind es noch 2,2 km. Die Vegetation ist üppig und kleine, schwarz bemooste Birken, Weidenröschen und wenige, kurzgewachsene, knorrige Kiefern geben dem Auge Halt im leuchtend gelbgrünen Moos des Moores. Wenig später öffnet sich die Landschaft wieder und wir stehen vor einer großen, baumlosen Moorfläche, die wir auf breiten Bohlen queren.

 

Saarijarvensaajo - „Saarijarven Laavu“

 

Die Windschutzhütte „Saarijarven Laavu“ ist nach 4,5 km langer Wanderung erreicht. Wir haben uns für diese Strecke fast 2,5 Stunden Zeit gelassen und es hätte auch mehr sein können. Wie schön, dass um diese Jahreszeit keine Dunkelheit zur Eile drängt.

 

„Saarijarven Laavu“ ist der wohl am schönsten gelegene Rastplatz am Telatie mit einer vortrefflichen Grillstelle an der offenen Hütte. In einem lichten Birkenwald gelegen schmiegt sich das offene Moor von drei Seiten um die Raststelle. Neben der offenen Hütte weist ein Schild und ein kopfüber aufgehängter, feuerroter Blecheimer auf die nahe „Palokaivo“, eine Lösch-Wasserstelle hin. 

 

Nach kurzer Rast an der „Saarijarven Laavu“ folgen wir den Holzbohlen auf einem Abschnitt durch offenes Moor. Zwischendurch kommen wir in unterschiedlichen Abständen an schön gestalteten Infotafeln zu den Wegpunkten des Telatie vorbei. Leider stehen die informierenden Worte über die Tier- und Pflanzenwelt, Moorökologie, Fabelwesen und alte Sagen nur auf finnisch auf den Tafeln. 

 

Richtung Särkijärvi

 

Wieder folgt ein kleiner Birkenwald auf das offene Moor. Eine kleine Holzbrücke führt über einen schmalen Bach und auf offenes Moor.

Mitten im Moor steht die 2. Rasthütte seit Teurajärvi, die einer Scheune ähnelt und mit Heu gefüllt ist. Links und rechts der Scheune stehen aufgereiht Spieße aus Holz. 

 

Schade, dass auch hier die finnische Sprachfertigkeit bei uns nicht vorhanden ist, um die Erklärungen auf der Infotafel neben der Scheune zu verstehen. Möglicherweise erinnern die Holzspieße an die frühere Heuernte im Moor – oder auch nicht. Vielleicht weiß jemand mehr dazu und teilt uns dies mit! Solange betrachten wir es als Kunst, ruhen uns im trockenen Heu der Scheune am Särkijärvi See aus, genießen die prachtvolle Natur und lauschen dem fernen Singen der Kraniche, deren Rufe uns schon eine Weile begleiten.

 

Auf dem weiteren Weg entlang des kleinen Sees Särkijärvi beobachten wir wieder einen aufgeregten Sumpfläufer. Nahe dem Bohlenweg hält er sich auf der Spitze einer Moorbirke fest und lässt seine Rufe durch das ansonsten beinahe baum- und strauchlose Moor klingen.

 

Um 19:50 Uhr, etwa 4 Stunden nach dem Aufbruch in Teurajärvi, stehen wir vor einem Holzkreuz, in das die Namen der Erbauer des Telatie eingeritzt sind. 

 

Särkilehto – Weggabelung des Telatie

 

10 Minuten später erreichen wir die Wegkreuzung „Särkilehto“. In „Särkiletho“ finden wir eine Feuerstelle und einen Schuppen mit Brennholz und WC vor. Wie immer am Telatie, auch hier: Ein Lob den Finnen dafür!

 

Der Pfad zweigt hier nach Norden Richtung Kurtakko (5 km entfernt) und nach Süden gen Venejärvi (4 km) ab. Mittlerweile haben wir 8,5 km des Weges in 4 Stunden geschafft. 

 

Wir folgen dem Weg nach Kurtakko durch einen größeren, meist mit Birken bewachsenem Wald und etwa eine Stunde nachdem wir in Särkilehto den Telatie in Richtung Kurtakko gegangen sind, sehen wir die Spitze des Vogelbeobachtungsturms „Luontotorni“, von wo es noch etwa 1,5 km bis zur Ortschaft Kurtakko sind.

 

Die nahe Ortschaft kündet ein hölzernes Gatter auf dem Pfad an und kurz dahinter gehen wir an der vierten Schutzhütte vorbei und an der folgenden Feuerstelle überfallen uns tausende fleißiger Mückenmädchen zur Begrüßung in Kurtakko. Das letzte Stück des Telatie bis zum Parkplatz in Kurtakko führt vorbei an kunstvoll gefertigten Kühen aus Reisig und einem überdimensionalen Rechen, mit dem wohl nur die hiesigen Moorriesen das Heu werden wenden können. 

 

Gegen 21:45 Uhr liegt eine außergewöhnliche Wanderung hinter uns. Beinahe 6 Stunden und ca. 14 km lang konnten wir das Teuravuoma-Kivijärvenvuoma myrskyddsomráde und den Telatie erfahren. 

 

Särkilehto - Abzweig nach Venejärvi

 

Statt nach Kurtakko bietet sich auch der Weg nach Venejärvi an. Die etwa 11 km lange Verbindung zwischen Kurtakko und Venejärvi ist der historische und älteste Teil des Telatie. Von Särkiletho sind es noch etwa 4 km bis zum Zielort Venejärvi im Süden.

 

Dieser südliche Teil des Telatie führt bis auf einen größeren Abschnitt offener Moorlandschaft weitgehend durch Birken, Fichten- und Kiefernwald. Auf den letzten Kilometern bietet sich an der großen Moorfläche ein letzter Rast bei Järämanoja an. Wenige hundert Meter weiter erreicht man über eine kleine Holzbrücke die letzte Schutzhütte nahe der kleinen Siedlung Venejärvi. 

Ausrüstung

Die Wege sind leicht zu gehen und führen auf weiten Teilen über Bohlenwege. Längere Steigungen gibt es nicht und bis auf einige Feuchtstellen, die man auch umgehen kann, bleiben Schuhe und Füße auf den meist verstegten Pfaden trocken.


Denken Sie aber daran, dass die finnischen Sommer heiß werden können und Moor idealer Lebensraum für Mücken ist. Nehmen Sie auch Wasser auf die Wanderung mit. Es gibt einen Trinkwasserbrunnen an der Särkilehto-Hütte. Das Wasser aus den Seen und wenigen Bächen sollte auf jeden Fall abgekocht werden. Eine Karte ist hilfreich, alternativ können Sie auch an den Ausgangspunkten und an der Särkilehto-Hütte ein Foto der dort hängenden Karten mit Ihrer Digitalkamera machen, um sich das Gebiet bei Bedarf auf dem Display anzuschauen. 

Zelten und Übernachten am Telatie

Insgesamt gibt es 5 offene Hütten, in denen auch eine Übernachtung möglich ist. Alle Hütten sind hervorragend ausgestattet mit Feuerstelle, Brennholz im Schuppen und Plumpsklo. Trinkwasser gibt es w.o. erwähnt nur an der Särkilehto-Hütte. An einigen Hütten findet man auch einen Löschwasservorrat, bzw. Kaffeekessel und Grilleisen.


Lagerfeuer sind entlang des Telatie nur an diesen Windschutzhütten erlaubt. Im Rahmen des finnischen Jedermannsrecht darf auch gezeltet werden. Es sollten aber die Hütten und deren unmittelbare Umgebung dazu genutzt werden.


Etwa 16 km hinter Kolari und 4 km vor Kurtakko liegt rechts der Straße 939 das Gehöft von Monika und Matti Vaattovaara. Neben den nicht mehr zur Viehzucht genutzten roten Stallungen und Wirtschaftsgebäuden stehen zwei gelbgestrichene Häuser.


Das zur - wenig befahrenen - Straße gelegene ehemalige Wohn- und jetzige Ferienhaus bietet auf zwei Etagen u.a. zwei große Schlafzimmer, einen Wohn- und Küchenraum, Bad mit Dusche und Waschmaschine, einen Trockenschrank und eine kleine Sauna. Rundum eine Unterkunft zum Wohlfühlen und mit 50€ pro Nacht (Herbst 2013) auch günstig.


Als perfekt erweist sich die Konstruktion der kleinen Mückenfenster, die Luft aber keine Mücken durchlassen.


Unsere Vermieterin Monika war in jeder Beziehung sehr hilfsbereit und zuvorkommend. Sehr erleichternd gestaltete sich die Verständigung mit ihr, da die gebürtige Schwedin neben finnisch selbstverständlich auch ihre Muttersprache beherrscht. Wer also ein paar Schwedenbrocken in seinem Wortschatz beherbergt, kann sich ganz gut mit ihr verstehen.


Ein wenig skurril, das riesige Bärenfell an der Treppe zum ersten Strock. Es erinnert, dass auch in dieser Gegend Meister Petz das Fell über die Ohren gezogen wurde.


Monika Vaattovaara, Kurtakko, Kurtakontic 155, Tel. 00358 400509754 / 00358 16564 612 

 

Weitere Informationen über Übernachtungsmöglichkeiten rund um das Teuravuoma-Kivijärvenvuoma Moorgebiet:

- kurtakko.fi 

- Lapland - The Nord of Finland 

Wegbeschreibung

Das Teuravuoma - Kivijärvenvuoma Moorgebiet kann von den drei Dörfern Teurajärvi, Kurtakko und Venejärvi erwandert werden.[5]

  • Ausgangspunkt Teurajärvi:

Von Süden kommend (Pajala, Kolari) biegen Sie rechts von der E8 ab auf die Straße 939 in Richtung Ylläsjärvi/Kilpisjärvi. Nach etwa 8 km weist ein Schild am rechten Straßenrand zum "Teuravuoman Telatie". Nach 3,7 km auf einem Schotterweg ist eine kleine Siedlung und der Parkplatz unweit des „Telatie“ erreicht.

  • Ausgangspunkt Kurtakko:

Von Süden kommend (Pajala, Kolari) fahren Sie ebenfalls auf die Straße 939 in Richtung Ylläsjärvi/Kilpisjärvi. In Kurtakko vorbei am Abzweig Ylläsjärvi und an einem kleinen Café (das während unseres Besuchs Mittsommer 2010 leider noch geschlossen war) und weiter in Richtung Kaukonen. Kurz vor dem Ortsausgang folgen Sie der Beschilderung "Teuravuoman Telatie" bis zum Parkplatz an einem Gehöft. Von Kolari ist der Ausgangspunkt Kurtakko etwa 20 km entfernt.

  • Ausgangspunkt Venejärvi:

16 km südlich von Kolari fahren Sie von der Europastraße 8 (E 8) auf die Landstraße 21 in Richtung Pello. Dann links auf den Venejärventie der Beschilderung "Teuravuoman Telatie" bis zum Parkplatz in Venejärvi folgen. Von Kolari sind es etwa 40 km. Abseits der E 8 fahren Sie bis auf kurze geteerte Abschnitte auf Schotterwegen, die besonders im letzten Drittel der Landstraße grottenschlecht wurden. Dies der Stand Ende Juni 2010. 

Textverweise

[1] Das Teuravuoma-Kivijärvenvuoma myrskyddsomráde zählt vom Typus zu den Aapamooren der zentralen und nörlichen borealen Zone. Weiterführende Informationen erhalten Sie im Netz u.a. bei wikipedia und von Andrea Muntean unter uni-graz (dort gelesen am 05.09.14; mittlerweile nicht mehr unter dieser Adresse erreichbar)

[2] [5] outdoors.fi und History and Sights in Teuravuoma - Kivijärvenvuoma  

[3] Metsähallitus, Finnische Forstverwaltung; aufgerufen 16.06.2010; URL mittlerweile nicht mehr erreichbar

[4] Saunagondel i Ylläs - URL aufgerufen 18.09.2014

 


Aktualisiert am 18. Februar 2015