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Kärkevagge - Tal der Steine

Durchs wilde Kärkevagge


Das Kärkevagge (samisch: Gergevággi) ist noch weitestgehend frei von menschlichen Eingriffen. Von einzelnen, wenigen Tourengehern abgesehen, gibt es keinen Skibetrieb und mit Ausnahme der Hochsaison im Sommer besuchen auch nur wenige Wanderer das Tal.

 

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Das Kärkevagge ist recht einfach erreichbar. Zwischen Abisko und Riksgränsen liegen zwei Parkbuchten auf Höhe des Bahnhofs Låktatjåkka (ein weiterer Startpunkt ist die nächste Bahnstation Vassijaure Richtung Riksgränsen). Etwas unterhalb der Parkbucht weist ein Schild den 6 km langen Pfad zum Trollsjön.

Von der Straße geht ein kurzer Weg, der ein Stück als Bohlenweg über mooriges Terrain führt, vorbei an einem einsamen Sommerhaus über die Bahngleise zur Station Låktatjåkka. Hinter dem Bahnhof geradeaus den Anstieg nehmen (nicht nach rechts dem Bohlenweg folgen, Winterweg - außer Sie möchten mal auf dem Dach des Tunnels der Erzbahn stehen, den Tunnel erreichen Sie nach etwa 15 Minuten).
Folgen Sie dann dem Aufstieg, der die nächste Zeit stetig aber gut begehbar und wenig steil nach oben führt.

 

Nach etwa 45 Minuten öffnet sich vor Ihnen das imposante Kärkevagge-Tal mit seinen markanten Felsformationen. Vor uns ein Meer von Felsbrocken, links und rechts gesäumt von mächtigen Felswänden, die auch jetzt noch um Mittsommer von Schnee und Eis bedeckt sind.
Das Tal ist etwa 5 km lang. Nach Westen hin wird das Tal durch den 1580 m hohen, plateauähnlichen Vassitjåkko und nach Osten durch den etwa 1400 m hohen Rücken des Kärketjårro begrenzt.
Immer weiter gehen wir vorbei an den mächtigen Blöcken und mäandrierenden Wasserläufen bis das Kärkevagge von ca. 650 m am Taleingang auf 840 m am Talende angestiegen ist. Am Ende des Tals liegt der See Rissajaure in einem eindrucksvollen, beinahe kreisrundem Talkessel, der nur nach Nordwest geöffnet ist. Der Rissajaure wird in den touristischen Beschreibungen als Trollsee bezeichnet.

 

Das Kärkevagge ist ein Relikt der letzten Eiszeit. Als vor etwa 9.000 Jahren das Inlandseis abschmolz, blieb das imposante Steinmeer mit dem Trollsee am Talende zurück. Noch heute ist das Gebiet ein ständiges Forschungsfeld für Geologen, Meteorologen und andere Naturwissenschaftler. Einrichtungen für das forschende Volk sind in Abisko-Östra mit der Naturwissenschaftlichen Station und als kleine Übernachtungshütte direkt im Kärkevagge.

 

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Das Kärkevagge in Bildern

 

 

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Quellen, neben den eigenen Erfahrungen:

  • http://pages.unibas.ch/diss/2004/DabsB_6916.pdf (Untersuchungen zur räumlich verteilten Modellierung des fühlbaren Wärmestroms über Schnee in einem komplexen Gelände; Martin Arck, Neusäß, Deutschland, Augsburg, 2004
  • Abisko und Vadvetjakka, Nationalparks in Norrbotten, Nordschweden. Broschüre des Naturvardsverket, Schwedisches staatliches Amt für Umweltschutz
  • Abisko, Naturlehrpfad auf den Berg Njulla. Naturvardsverket, Schwedisches staatliches Amt für Umweltschutz, Naturum Abisko Turiststation

 

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Letzte Aktualiserung am 17.03.2013

 

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