Auf den Prinskullen |
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Unweit von Kvikkjokk liegt der 749 m hohe Prinskullen als Teil des Vallevare-Bergrückens. Von dem kleinen Gipfel bietet sich eine grandiose Aussicht auf das Tarrekaisemassiv, das Pårtefjällen im Sarek, das neu eingerichtete Naturreservat Kamajokk/Kamajåkkå und das großartige Delta des Kamajåkkå und des Tarraälven. Die Wanderung auf den Prinskullen lässt sich fortsetzen zur Pyramide des 1.322 m hohen Vallespiken. |
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Überfahrt zur Pfarrerseite
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Ausgangspunkt unserer Wanderung ist die Bootsanlegestelle in Kvikkjokk. Die Überfahrt zum gegenüberliegenden Ufer von Kvikkjokks alter Siedlung („Pfarrerseite“) dauert mit dem Motorboot nur wenige Minuten. |
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Die üblichen Abfahrtszeiten sind im Sommer um 9:30, 13:30 und 17:30 Uhr. Die Rückfahrt wird individuell verabredet. Üblicherweise machen die Bootsführer bei der kurzen Überfahrt einen Schwenker zu der wild und ohrenbetäubend rauschenden Einmündung des Kamajåkkå in den Saggat. |
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The last good spring
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Der Pfad zum Prinskullen geht geradeaus weiter und überquert anfangs auf Bohlenstegen ein kleines Moor. |
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Nachdem ein kleiner Bach (Trinkwasser!) in einer Talmulde passiert ist, steigt der gut begehbare Waldpfad allmählich an. Entlang des Weges sehen wir die mittlerweile moos- und pilzbewachsenen Gerippe umgestürzter Bäume. 2001 wütete der Orkan Lothar über halb Europa und hieb mit seinen ungeheuren Kräften auch in den Nadel- und Fjällbirkenwald am Prinskullen und schlug tiefe Schneisen in den Urwald hinein. |
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Das Delta des Kamajåkkå
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Der Weg biegt an der Wasserstelle nach links und führt uns entlang einer Lichtung durch ein letztes, diesmal meist felsiges Waldstück auf einen lichten Birkenhain. Der nunmehr letzte Kilometer bis zum Gipfel des Prinskullen ist meist steinig, teilweise auch moorig und von kleinwüchsigen Weiden, Beeren und Zwergbirken bestimmt. |
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Noch auf den ersten Felsplatten der Birkenlichtung bietet sich hinter und unter uns ein großartiger Ausblick auf das Kvikkjokkdelta. Zum Fotografieren des Delta bietet sich hier der beste Platz, einerseits lässt sich die imposante Flusslandschaft auch mit einem Weitwinkel- oder auch Normalobjektiv ohne allzu weit ausladenden Vordergrund aufnehmen, zum Anderen ist es hier deutlich windgeschützter als auf dem ungeschützten Gipfel des nahen Prinskullen. |
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Auf dem Gipfel des Prinskullen
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Den Ausblick auf die Berge des Pårtefjällen im Sarek, das Tarrekaisemassiv des Padjelantas und auf die weite Seenlandschaft des Saggat genießen wir dann wenige hundert Meter weiter auf dem kuppelförmigen Gipfel des Prinskullen. Angekommen legen wir einen Stein auf die Steinpyramide auf dem Gipfel und genießen um uns herum die großartige Wunderwelt Laponias. |
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Den Weg weiter über die Moor- und Heidelandschaft des Vallevare zum majestätischen Vallespiken (noch weitere 10 km entfernt) sind wir noch nicht gegangen. Nach etwa 2 km endete der schon vorher schlecht begehbare Pfad an einer Rentierkoppel. Informationen zur Wanderung auf den Valespiken gibt es in der Fjällstation in Kvikkjokk oder in Årrenjarka. |
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Textverweise
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[1] Carl Nilsson Linnæus (erst 1756, nach seiner Erhebung in den Adelsstand, nannte er sich Carl von Linné) begann seine Reise in die Lappmark am 12. Mai 1732 nach Julianischer Zeitrechnung. Der Gregorianische Kalender wurde in Schweden erst 1753 eingeführt. Zur Zeit geht der Julianische Kalender gegenüber dem Gregorianischen um 13 Tage nach, zu Linnés Zeiten um 11 Tage. Nach heute üblicher Zeitrechnung brach Linné also am 23. Mai 1732 in Uppsala zu seiner lappländischen Reise auf. Vgl. dazu Ökumenische Rat der Kirchen, Dokument-Datum: 31.01.2007, Warum liegt das Osterdatum nicht jedes Jahr auf demselben Tag - wie etwa Weihnachten?. |
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Aktualisiert am 19. August 2011
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