Zum Wasserfall Brudslöjan |
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Rastplatz Köpenhamn
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Etwa 7 km hinter Årrenjarka auf der Straße 805 nach Kvikkjokk erreichen wir den kleinen Rastplatz Köpenhamn. Hier starten wir unsere Wanderung zum Wasserfall Brudslöjan, dessen Wasser hier unweit der Straße in den Saggat mündet. Der schwedische Name Brudslöjan bedeutet Brautschleier und wie ein Schleier verhüllt das herabstürzende Wasser die dahinter liegenden Felsen. Mehrere Wasserfälle in Schweden schmücken sich mit diesem luftigen Synonym. |
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Auf bequemem Pfad zur Feuerstelle
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Am Parkplatz Köpenhamn steigen wir zur kleinen Anhöhe mit den Rastbänken auf, von wo uns ein bequemer Waldpfad etwa 1 km bis zu einer schönen Feuerstelle mit Bänken führt. Der markierte Pfad steigt bis hierhin nur leicht an, ist gut begehbar und an der Feuerstelle haben wir eine erste offene Sicht auf den Brudslöjan, der in einiger Entfernung die Bergkante des Tavvevare, einem Teil des Kassavare-Massivs, hinunterstürzt. |
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Aufstieg zur 1. Lichtung
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Wir packen unsere Wanderstöcke aus und gehen weiter auf dem schmaler werdenden, mit Bändern und Baumringen gekennzeichneten Pfad durch eine kleine Senke im urtümlichen Fichten- und Kiefernwald. War der Weg bislang eher ein Spaziergang, wird er jetzt zunehmend schwieriger und einige hundert Meter hinter der Feuerstelle folgt der nunmehr nur noch trittbreite Weg dem Berg nach oben. Der steile Anstieg und unwegsame Abschnitte auf dem kaum noch erkennbaren Pfad fordern uns zunehmend. Nach etwa einer dreiviertel Stunde werden wir für unsere Anstrengungen belohnt und an einer kleinen Lichtung stehen wir direkt am Wasserfall. |
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Pflanzen am Wasser
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Es ist jetzt Mitte Juni und die Reste der Schneeschmelze speisen noch den kleinen Gebirgsfluss Kådjåjåkkå, der den Brudslöjan bildet. |
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Am Ende des Weges
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Nach einem weiteren steilen und mühsamen Abschnitt erreichen wir wenig unterhalb des Berggrates eine weitere Lichtung. Hier beginnt der Brudslöjan seinen tiefen Fall zu Tal. |
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Ein seltener Anblick bietet sich uns hier. An einem unzugänglichen Felsen am Ufer unterhalb der Bergkante entdecken wir die leuchtend rosa-violetten Blüten der lappländischen Alpenrose. |
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Der Weg ist hier für uns zu Ende. Vor uns sind nur mehr Felsen bis zur Bergkante. Wir heben uns diesen Abschnitt für unsere nächste Reise nach Lappland auf. Langsam steigen wir dann den Berg hinab und bei unserer Ankunft an der kleinen Feuerstelle scheint sogar die Sonne, die den fallenden Brautschleier mit abertausenden kleinen, schimmernden Perlen schmückt. |
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Aktualisiert am 9. August 2011
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