Schachtelhalm, Wald-

Equisetum sylvaticum L.



Skogsfräken Skogsnelle Metsäkorte Wood Horsetail    

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Name

Der Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Schachtelhalme (Equisetum).

Seinen dünnen nach unten hängenden Seitenzweigen einerseits und den an einen „Pferdeschwanz“ erinnernde Rhizom im Boden andererseits, verdankt die Gattung der Schachtelhalme den botanischen Namen Equisetum (lat. equus = Pferd, seta = Borste).[1] Sylvaticum leitet sich aus dem Lateinischen Sylva (Wald) ab und bezieht sich auf den üblichen Wuchsort - allerdings im botanischen Sinn „wild wachsend“ - wie auch der Präfix in der deutschen Bezeichnung der Pflanze.
Die Stängel des Wald-Schachtelhalmes (und aller anderen Schachtelhalme) sind in kleine Abschnitte gegliedert, die durch Knoten getrennt und ineinander gesteckt („verschachtelt“) sind. Wohl jeder wird schon einmal die kleinen Stängelabschnitte aus den dunkleren Knoten auseinander gezogen haben.


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Beschreibung

Die Pflanze wird etwa 15 bis 50 Zentimeter hoch. Kennzeichnend für den Wald-Schachtelhalm sind die verzweigten, nach unten hängenden und mehrfach verzweigten Seitentriebe, die in ihrer Anordnung und Form eher den Streben eines Schirmes ähneln, als dass es eine Ähnlichkeit mit Pferdehaaren gäbe, wie bei der botanischen Namensbestimmung wohl nahegelegt wurde. Letzteres klingt aber zugegebenermaßen phantasievoller als der eher prosaische Vergleich mit dem paraplui.

Im Innern der grünen bis bräunlichen Stängel befindet sich ein mittiger Luftschacht, der ca. ein bis zwei Drittel des Stammes einnimmt.

Das Aussehen der Schachtelhalme kann je nach Alter sehr stark variieren.


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Vorkommen

Die Pflanze wächst meist in Wäldern, an Waldrändern und auf Lichtungen an feuchten Standorten. Im Gegensatz zum ähnlichen Acker-Schachtelhalm siedelt der Wald-Schachtelhalm nicht an sonnigen und trockenen Orten. Er ist im gemäßigten bis kühlen Europa, in Asien und Nord-Amerika zu finden. Er meidet Kalk.


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Vermehrung

Der Waldschachtelhalm vermehrt sich entweder über die Sporen, die in den Monaten April bis Juni auf den bleichen, noch astlosen Trieben wachsen und aus denen männliche und weibliche Vorkeime werden oder vegetativ (ungeschlechtlich) über ihre unterirdischen, langen und reich verzweigten Rhizome (Wurzelstöcke).

Die Sporenstände ergrünen nach der Reife und dem Verwelken des oberen Teils.


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Textverweise

[1] Diemut Klärner, Manuskript-Nr. 06-041 Pflanzenporträt: Schachtelhalme, - http://www.hr-online.de/website/specials/wissen/index.jsp?key=standard_document_20264010&rubrik=6564


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Quellen, Verweise und Zusatzinformationen

Als Referenz bei der Pflanzenbestimmung für den interessierten Nicht-Biologen darf die website „Blumen in Schwaben“ von Thomas Müller gelten. Selbst für den Laien weitgehend verständlich, führt Thomas Müller den Interessierten durch die Pflanzenwelt. Warum sich Thomas Müller dieses Lob verdient, können Sie am Beispiel der Schachtelhalme hier anschauen: Blumen in Schwaben
Steckbrief auf Bayernflora.de
Steckbrief auf Floraweb.de
WIKIPEDIA, Die freie Enzyklopädie
Den virtuella floran
Schöne Aufnahmen des Wald-Schachtelhalmes sind auf Digital Nature zu finden

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Dank bei der Bestimmung der Equisetum palustre an



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