Fieberklee |
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Menyanthes trifoliata L.
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Name
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Der botanische Artname trifoliata (lat. tres = drei, folia = Blätter) beschreibt die Form der Blätter. Die Gattungsbezeichnung, Menyanthes soll aus dem griechischen μεν_ιν (menyein) = anzeigen und _νθος (anthos) = Blüte abgeleitet sein [1]. Die Pflanze wurde so genannt, in der Annahme, die Pflanze blühe nur einen Monat, tatsächlich steht der Fieberklee häufig in den Monaten Mai, Juni und Juli in Blüte. |
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Beschreibung
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Weil Rhizom und Blattstiele der mehrjährigen, etwa 30 cm hohen Pflanze, von vielen Luftröhren durchsetzt sind, ragen die Laubblätter und Blütenstände stets aus dem Wasser heraus. Unverkennbar sind die dreizähligen, ovalen, wachsartigen Blätter, die an ein großes Kleeblatt erinnern. Die Pflanzen sind dadurch gut zu erkennen auch wenn sie nicht blühen. |
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Vorkommen
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Der Fieberklee ist in Eurasien und Nordamerika weit verbreitet. Vom Flachland bis in subalpine Höhenstufen wächst die mehrjährige Pflanze in Mooren und an sumpfigen Seeufern. Der Fieberklee ist eine Pionierpflanze, die in Flachwasser vordringt, durch ihren bis zu 2 m langen Wurzelstock zur Verlandung beiträgt und so den Lebensraum für andere Arten bereitet, von denen er schließlich verdrängt wird. |
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Verwendung
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In Schweden nutzt man heute noch Fieberklee gelegentlich als Hopfenersatz beim Bierbrauen. Die Rhizome wurden früher in Lappland gemahlen und in den Brotteig gemischt.[3] |
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Textverweise
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[1] vg. Henriette's Herbal Homepage |
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Quellen
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Aktualisiert am 30. August 2010
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