Baldrian, Echter |
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Valeriana officinalis L.
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Synonyme: Valeriana baltica Pleijel |
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Der Echte Baldrian (Valeriana officinalis) ist eine Pflanzenart der Gattung Baldrian (Valeriana). |
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Name
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Der botanische Gattungsname stammt wahrscheinlich vom lateinischen valere „gesund sein“ bzw. valens „kräftig“ was sich auf die gesundheitsfördernde Wirkung der Pflanze bezieht. Der Artname officinalis leitet sich aus dem Lateinischen Officina ab und bezieht sich auf die Verwendung als Heilmittel (officinalis - als Arznei verwendet; s. dazu auch Offizin [http://de.wikipedia.org/wiki/Offizin]). Pflanzen mit dem Artnamen offizinalis werden gewöhnlich als Heilmittel verwendet. |
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Beschreibung
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Die mehrjärige Pflanze kann bis zu 1,5 m hoch werden. Der kurze, häufig hohle walzenförmige Wurzelstock riecht deutlich nach Baldrian, am intensivsten riecht die getrocknete Wurzel. |
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Vorkommen
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Der Echte Baldrian kommt in den klimatisch gemäßigten Zonen der Nordhemisphäre in Amerika, Asien und in ganz Europa außer Portugal vor.[3] Er fühlt sich in feuchten Wiesen, an Ufern und auf Waldlichtungen am wohlsten, wächst aber auch an trockenen, sonnigen Plätzen und blüht überwiegend von Juni bis August. |
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Medizinische Verwendung
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Von der Baldrianpflanze werden die getrockneten unterirdischen Pflanzenteile medizinisch verwendet. |
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Der Baldrian als Zauberpflanze
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Baldrian gilt traditionell als Zauberpflanze, vor allem für Schutzzauber oder zum Herbeirufen von Geistern. Wie auch viele andere Pflanzen sollte er früher zudem noch Pest und Teufel abwehren. Baldrian galt im Mittelalter auch als aphrodisierende Liebespflanze. Bei zauber-pfanzen.de ist zu lesen: "Jüngling, trage eine Baldrianwurzel in der Tasche und sage den Zauberspruch: Baldrian, greif mir dran! Dann kann dir die Maid nichts verweigern." Oder - was allerdings bei dem nicht gerade angenehmen Geruch (und der Giftigkeit!) der Baldrianwurzel wirklich fast an Zauberei grenzt: "Nimm Baldrian in den Mund und küsse die, die du haben willst; sie gewinnt dich gleich lieb." |
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Textverweise
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[1] vgl. dazu auch Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Professur für Forstbotanik: Erklaerung von botanischen Gattungsnamen der Gefaesspflanzen Europas nach nach Prof. Dr. Guido Benno Feige; WISSENSCHAFTLICHE GATTUNGSNAMEN DER GEFÄSSPFLANZEN MITTELEUROPAS UND IHRE BEDEUTUNG, G. B. FEIGE, April 1996, 3. vollständig überarbeitete und wesentlich ergänzte Auflage, Botanisches Institut und Botanischer Garten der Universität - Gesamthochschule - Essen und Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen; Helmut Genaustoder W. ARNOLD (Leissigen-CH) |
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Quellen und weitere Informationen
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Aktualisiert am 6. Dezember 2010
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