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Läusekraut, Lappländisches
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Pedicularis lapponica L.
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Lappspira |
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Bleikmyrklegg |
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Lapinkuusio |
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Lapland lousewort |
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Das Lappländische Läusekraut (Pedicularis; pediculus = Laus ) aus der Familie der Braunwurzgewächse – Scrophulariaceae - gehört zu den schönsten Pflanzen des hohen Nordens.
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Name
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Vielleicht ist die Pflanze zu ihrem Namen „Läusekraut“ dadurch gekommen, weil der Sud aus dem Kraut als Mittel gegen Läuse bei den Haustieren genommen wurde. In einer anderen Geschichte wird erzählt, dass während der Blütezeit das Läusekraut voller Läuse wäre.
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Beschreibung
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Das wunderschöne Lappländische Läusekraut wird bis etwa 20, maximal 25 cm hoch. Der rötliche, aufrechte, unverzweigte Stängel ist nach oben hin leicht behaart. Die linealischen Blätter sind fiederspaltig oder gefiedert und auffallend gezähnt. Die großen zweilippigen, langröhrigen und formenreich gewundenen Blüten sind weißlich-gelb, sitzen sich paarweise gegenüber und bilden einen kurzen Blütenstand. Die Blüten des Lappländischen Läusekrautes riechen gut, ähnlich dem Duft von Rosen. So schwer die Beschreibung der formenreichen Blüte ist, so diffizil ist auch die Bestäubung der Pflanze durch Hummeln. Die geschickten Insekten werden durch die Duftstoffe des Läusekrauts angelockt, um sich entlang der Unterlippe zu dem auf dem Grund der Blumenkrone liegenden Nektar durch zu winden. [1] Alle Läusekräuter sind Halbparasiten, die den Wurzeln von Wirtspflanzen Wasser und Nährsalze entziehen. Die Pflanzen können deshalb auch auf trockenen Standorten gedeihen, obwohl sie selbst keinen Verdunstungsschutz entwickelt haben. Das Lappländische Läusekrauts bevorzugt Zwergbirke und die Heidelbeere als Wirtspflanzen. Einmal abgepflückt, verwelken Läusekräuter schnell.
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Vorkommen
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Die Pflanze ist cirkumpolar (mit großen Lücken) auf der Nordhalbkugel verteilt. Sie bevorzugt Feuchtwiesen und in den weniger sumpfigen Teilen der Moore aber auch auf trockenen Wiesen- und Heideböden der subalpinen bis mittleren alpinen Zone bis 1700 m Höhe. Blütezeit ist von etwa Juli bis August. Die Verbreitung der Pflanze geschieht durch Vögel, die den Samen über weite Entfernungen verteilen. Alternativ kann sich Pedicularis lapponica durch lange, schlanke Ausläufer vermehren.
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Textverweise
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[1] vgl. dazu auch NatureGate - Finnlands Fauna und Flora; gelesen am 26.08.10
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Links
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Aus: www.lexikon.meyers.de; gelesen am 26.08.10 (Julin 2011: nicht mehr erreichbar) |
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NatureGate - Finnlands Fauna und Flora; gelesen am 26.08.10 |
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Memorial University of Newfoundland, Department of Biology; S.G. Aiken, M.J. Dallwitz, L.L. Consaul, C.L. McJannet, L.J. Gillespie, R.L. Boles, G.W. Argus, J.M. Gillett, P.J. Scott, R. Elven, M.C. LeBlanc, A.K. Brysting and H. Solstad: Flora of the Canadian Arctic Archipelago. Veröffentlich unter: http://www.mun.ca/biology/delta/arcticf/_ca/www/scpelp.htm. Gelesen am 26.08.10 |
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Den virtuella floran - Naturhistoriska riksmuseet |
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Aktualisiert am 9. Juli 2011
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(C) wunderbares-lappland.de. Berlin, 2010 - Alle Rechte vorbehalten |
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