Karlszepter, Moorkönig |
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Pedicularis sceptrum-carolinum L.
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Name
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Der Artname sceptrum-Carolinum setzt sich aus den lateinischen Worten sceptrum für Zepter, Stab und Carolus für Karl zusammen. Die Pflanzenart wurde von Olof Rudbeck dem Jüngeren (* 15. März 1660 in Uppsala; † 23. März 1740) einem schwedischen Anatom und Botaniker (bot. O.O.Rudbeck) und Lehrer Carl von Linnés zu Ehren von König Karl XII so benannt.[2] |
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Beschreibung
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Die mehrjährige krautige Pflanze wird zwischen 20 und maximal 130 Zentimetern hoch, im Norden Skandinaviens wird eine Wuchshöhe von 50 cm selten überschritten. Der Stängel ist aufrecht und rotbraun. |
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Vorkommen
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Karlszepter ist ein seltenes Eiszeitrelikt. Die schöne Pflanze liebt Moorwiesen sowie Flachmoore und feuchte Wegränder. Im Süden ist das Karlszepter selten geworden. Die Art ist regional bedroht. In Deutschland ist die Pflanze fast ausschließlich im Alpenvorland anzutreffen und streng geschützt. Sein größtes mitteleuropäisches Vorkommen hat Karlszepter im Weidmoos nördlich von Salzburg zwischen Lamprechtshausen und St. Georgen.[4] |
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Aufnahmeort
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Wir entdeckten diese wunderschöne Blume in ihrer vollen Pracht im Padjelanta-Nationalpark und am Wegesrand des kleinen Damms zur Halbinsel Årrenjarka Fjällby. Bereits abgeblüht aber in großen Mengen konnten wir den Moorkönig in der Nähe von Ritsem im Stora Sjöfallet sehen. |
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Textverweise
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[1] FloraWeb - Daten und Informationen zu Wildpflanzen und zur Vegetation Deutschlands; Bundesamt für Naturschutz (BfN) |
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Quellen und weblinks
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Aktualisiert am 08.10.11
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