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Kvikkjokks Kirche


Die Kirche in Kvikkjokk ist eine der Gemeindekirchen der weitläufigen Kirchengemeinde von Jokkmokk und Porjus. Hier werden im Winter monatlich Gottesdienste abgehalten. Im Sommer finden öfters Gottesdienste statt, z.B. beim Mittsommerfest und den Linnétagen.

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Drei Kirchen in Kvikkjokks Geschichte

Die erste Kirche

war eine einfache Gebetsstätte in Form einer gezimmerten Holzhütte mit gemalerten Wänden, die sogenannte „hyttekyrkan“ oder auch „Kyrksalen“ genannt. Vermutlich wurde sie zusammen mit den übrigen Gebäuden des Silberwerkes gebaut. Das Baujahr ist unbekannt, aber weil die erste „Hüttenpredigt“ 1661 stattfand, dürfte das Baujahr in dieser Zeit liegen. Die kleine Kirche lag auf dem sog. hytholmen (Inselchen). Übriggeblieben von der 1. Kirche sind u.a. der Abendmahlskelch und die Kirchenglocke von 1665 mit der Inschrift „Solo deo Gloria“ (Gott allein die Ehre).
Kirche und Wohnungen der Prediger lagen auf der sog. „prästsidan“, der Pfarrersseite, gegenüber der heutigen Siedlung von Kvikkjokk am Ufer des Kamajokk. Dort gab es auch den ersten einfachen Friedhof.
1657 wurden größere Silbererzfunde in der Umgebung von Kvikkjokk, in Alkavare und Kedkevare, gemacht. In Kvikkjokk wurde das Erz veredelt und ein kleines Schmelzwerk nebst Wohnhäusern für Bergmeister, Dienstvolk und Arbeiter wurden auf der „prästsidan“ angelegt.
So lag es nahe, dass die erste Kirche hier gebaut wurde. Begünstigt durch die guten wirtschaftlichen Perspektiven wurde Kvikkjokk auch bald Hauptort der Kirchengemeinde und ein Pfarrer wurde 1697 angesiedelt (bis 1796). Das alte Marktzentrum Jokkmokk fiel in seiner Bedeutung hinter Kvikkjokk auf den zweiten Rang.
Die große Zeit der Silbergewinnung währte aber nicht lange. Schon 1702 war die Produktion vorbei – der Silberbergbau und seine Verhüttung in Kvikkjokk lohnten nicht mehr.

Die zweite Kirche

wurde 1763 fertig gestellt und im Sommer 1764 fanden die ersten Gottesdienste statt. Sie stand dort, wo die heutige Kirche steht. Der Bau war einfach und dennoch ansehnlich. Es war ein rechteckig gezimmertes und rotgestrichenes Gebäude, 8,4 x 7,2 m groß. Die Sakristei und eine kleine Kirchenvorhalle waren angebaut. Das Dach war mit Deckenholz (takved) und Birkenrinde gedeckt.
Die Windfahne in Form eines Drachenmauls ist vom früheren Glockenturm erhalten.
Anfang des 19. Jhd. wurde sie abgerissen, übrig blieb nur die Kanzel.

Die dritte, heutige Kirche

– eine der schönsten der Kirchengemeinde Jokkmokk-Porjus – entstand 1906-07 nach Plänen von Fritz Eckert aus Stockholm. Baumeister war Gottfrid Svensson, Lulea. Eingeweiht wurde die Kirche am 7. Juli 1907 vom Bischof Olof Bergqvist aus Luleå.
Die Fensterformen orientieren sich am Stil alter nordischer Holzkirchenbaukunst.

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Inventar

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Quelle:

„Kvikkjokks Kyrka“; Jokkmokks Turistbyra, Box 124, 96223 Jokkmokk,
Tel: 0971-17257 oder 22250
Jokkmokk, 23. Mai 1998

Übersetzung aus dem Schwedischen von Steffi Wunderlich



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Schreibweisen, Synonyme