Mohn, Arktischer
Papaver radicatum Rotb., Fjäll- syn. lappvallmö
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Name
Der Arktische Mohn gehört zur Familie der Mohngewächse (Papaveraceae). Der Artname „radicatum“ leitet sich vom lateinischen „radix“ (Wurzel) ab und bedeutet hier soviel wie „langjährig“ was sich auf die „mehrjährige“ Art bezieht.[1]
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Beschreibung
Aus einem „Wurzelstock“ heraus bildet der Arktische Mohn eine verhältnismäßig dichte, mehrere Büschel umfassende Grundrosette mit 10 bis 15 cm Durchmesser. Die meist dicht behaarten Grundblätter sind blaugrün und lanzettlich oder oval geformt.
Auf den geraden und behaarten, bis zu 20 cm hohen, unverzweigten, oft rötlich gefärbten Blütenstängeln sitzt jeweils eine einzelne bis 5 cm große Blüte mit dunkel behaarten, kugeligen Knospen. Die daraus sich bildenden Blüten sind im Durchmesser 2 bis 6 cm und verfügen über gelbe Staubbeutel. Papaver radicatum blüht meist gelb, selten weiß und noch seltener rosa.
Die Blütenblätter des Arktischen Mohns sind so geformt, dass sie die Sonnenstrahlen einfangen und auf die Fruchtknoten im Blütenzentrum reflektieren können. Dabei wenden sich die Blütenköpfe der Sonne zu und lassen deren Strahlen immer in optimalem Einfallswinkel stehen, um dadurch die Temperatur zu steigern. So gelingt es der Pflanze auch im kurzen arktischen Sommer die Samenreifung in kürzester Zeit zu ermöglichen.
Aus dem Fruchtknoten bildet sich eine längliche bis rundliche, etwa 1 bis 1,5cm lange und ca. 0,5cm dicke Samenkapsel, die eine große Zahl sehr kleiner Samenkörner enthält. Die Samenverbreitung erfolgt durch den Wind.
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Vorkommen
Papaver radicatum ist eine der am weitesten im Norden lebenden bedecktsamigen Pflanzen, und überlebt noch nördlich des 82. Breitengrads. Arktischer Mohn und seine Untergruppen sind zirkumpolar in arktischen Klimazonen verbreitet. Mohnblumen blühen im Juni-Juli mit hellgelben oder weißen Blüten. [2]
Sie wächst bevorzugt auf kalkreichen, offenen Schotterplätzen und ausgetrockneten Flussbetten. Wir haben in all den Jahren unserer Skandinavienaufenthalte lediglich Pflanzen auf den Kiesbetten im Eingangsbereich von Wohnhäusern gesehen, in der „freien“ Natur konnten wir die Pflanze noch nicht beobachten. Nach den Beschreibungen auf "Den virtuella floran" dürfte es sich dabei um die Unterart "Sibirischer Mohn" (P. croceum) handeln. [3]
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Aufnahmeorte
Die Fotos wurden nahe der Nahe der Abisko Turiststation im Abisko Nationalpark, Nordschweden, aufgenommen.
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Textverweise
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Quellen und Verweise
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Dank bei der Pflanzenbestimmung des Papaver radicatum an:
www.pflanzenbestimmung.de ist ein Portal zum Thema Botanik. Es gibt eine Online Pflanzenbestimmung, bei der Pflanzen nach Merkmalen oder Abbildungen bestimmt werden können. Die Benutzung ist kostenlos.
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